Tanzen in den Anden
»Phunapi tusuy« (Tanzen in den Anden) ist eine Einladung
in einer Region zu tanzen und zu zelebrieren, wo
Mutter-Erde ihre Schönheit und Zerbrechlichkeit offenbart,
und dadurch unsere Seelen widerspiegelt.
Zu einem gesunden Leben gehört nicht nur eine ausgewogene Ernährung, innere Ruhe und eine harmonische Umwelt, sondern auch die richtige Balance zwischen Bewegung und Ruhe. Für die chinesische Medizin ist Tai-Chi oder Qi-Gong, eine der fünf Säulen der Gesundheit.
Die Naturmedizin nimmt Körper - Seele - Geist als eine untrennbare Trilogie, die erst wenn sie im Einklang mit sich und der Natur schwingt, den Menschen mit Gesundheit und Wohlbefinden beglückt. Selbst für die Schulmedizin wird die Beziehung Körper-Psyche immer klarer.
Körper - Seele - Geist, welche andere Aktivität integriert diese drei in einer besseren und harmonischeren Art als der Tanz?
Für unsere immer mehr und mehr konkurrierende Gesellschaft ist Tanz entweder auf professioneller Ebene zu verstehen oder als reines Vergnügen ohne höheren Wert.
Wir vergessen dabei, dass für unsere Ahnen der Tanz eine zentrale Rolle - mit Zeremonien und Ritualen, die die menschlichen Natur mit sich und der Umwelt in Einklang brachten - einnahm. Alles hatte seinen Raum: Geburt, Tot, Initiation, Hochzeit, Wahrsagen und HEILEN.
Noch heute wird in vielen Völkern getanzt, um die Gesundheit zurück zu gewinnen und in Einklang zu kommen. Alleine die körperliche Vorbereitung zum Tanz hilft, dass die Energien wieder frei fließen können.






























